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Die Nacht des Vollmondes

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Der Mond schaute durch die kahlen Äste in den Wald hinein. Er dehnte sich zu seiner vollen Größe aus. Sein Licht be­glei­tete in dieser Nacht den ein­samen Wan­derer. Die Schatten der Dun­kel­heit zogen sich in die tiefsten Winkel der Bäume zu­rück, denn sie wussten, dass sie heute ver­borgen bleiben würden. Der Weg durch die Nacht war frei.

Schneeglöckchenstrauß

Schneeglöckchen

Unser winterlicher Sonnenuntergang

Sonnenuntergang 17.2.15

Herz ist Trumpf

Herzkopf

»Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das We­sent­liche ist für die Augen un­sichtbar.»
An­toine de Saint-Exupery

Die vier Freunde

erste Krokusse

Der erste Winterling

erste Winterling

Winterwunderland

 Äste mit Schneekristalle

»Weißer Rauh­reif auf den Bäumen
und der Schnee lädt ein zum Träumen,
die Äste glit­zern frost­bi­zarr
und der See glänzt käl­te­klar,
die Sonne strahlt in sattem Blau
des Him­mels und wohin ich schau‹,
er­blick ich Schnee am Wal­des­rand,
oh, du Win­ter­wun­der­land.»
Oskar Stock

Vereiste Waldseen

Aufruf zu mehr Freundlichkeit

liebe-ist-das-ziel

Ich denke, wir sollten drin­gend dar­über nach­denken, wie wir mit­ein­ander um­gehen. Denn schon lange fällt mir auf, dass viele Men­schen die Wert­schät­zung ge­gen­über dem An­deren ver­loren haben. Das be­ob­achte ich auf der Straße, an der Kasse oder im Kino. Ganz be­son­ders aber dann, wenn un­zu­frie­dene Mit­bürger ihre miese Laune ver­breiten und um jeden Preis und ohne nach­zu­denken ihr Recht durch­setzen wollen. Worte wie: »Kann ich ihnen be­hilf­lich sein?«, »Geht es Ihnen gut?«, »Du siehst heute ganz toll aus!«, »Danke«, »Bitte« oder »Ent­schlu­di­gung« sind für sie Fremd­wörter. Etwas Gutes für an­dere zu tun, würde ihnen gar nicht in den Sinn kommen. Ihre Tage be­ginnen und enden mit For­de­rungen, Vor­würfen und Groll. Kon­kur­renz, Macht und Wich­tig­tuerei haben das Gute im Men­schen ver­drängt. Was heute zählt, sind Su­per­la­tive: Wer ist der Erste, der Beste, der Schnellste oder der Schönste?! Alles nur zum ei­genen Vor­teil. Das merke ich im kleinen Kreis, man kann es auch auf der ganzen Welt be­ob­achten, überall ver­breitet sich maß­lose Rück­sicht­lo­sig­keit. Und dann be­kriegen sie sich. Auf dem Park­platz, vor dem Ge­richt oder auf dem Schlacht­feld. In­nere Werte sind ver­schüttet und der rück­sichts­volle Um­gang mit­ein­ander ver­küm­mert immer mehr.

Warum er­kennen diese Men­schen nicht, dass es ihnen und uns allen schadet? Sind wir uns so wenig wert? Dabei ist es doch so ein­fach um­zu­kehren. Gehe ich mit einem Lä­cheln durch die Welt, komme ich gut ge­launt zur Ar­beit, be­gegne ich auf der Straße of­fen­herzig meinen Mit­men­schen, lä­cheln sie plötz­lich zu­rück und ein po­si­tives Ge­fühl ver­breitet sich. Dabei ge­nügt ein liebes Wort, ein kleines Lä­cheln oder eine nette Geste, die von einem zum an­deren weiter ge­geben wird und so eine Ket­ten­re­ak­tion aus­löst. Wer Freund­lich­keit schenkt, be­kommt sie auch zu­rück. Es ist groß­artig. Es ist so einfach!

Immer wieder treffe ich auf liebe Men­schen, die höf­lich und zu­vor­kom­mend sind. Sie zeigen Mit­ge­fühl, hören zu, er­zählen von in­ter­es­santen Dingen und wir tau­schen Ge­danken über die Welt und das Leben aus. Es ist wun­derbar, mit ihnen zu­sammen zu sein. Wir freuen uns über die kleinen Dinge und die Zeit, die wir ge­meinsam ver­bringen. Diese Mo­mente ma­chen das Leben doch erst le­bens­wert und könnten gern eine Ewig­keit dauern.

Des­halb schlage ich vor, wir ver­ab­reden uns zu einer Woche der Freund­lich­keit. Wir starten ein­fach einen Ver­such und pro­bieren es. Und wenn es schwie­riger wird, weil der an­dere nicht wie er­hofft rea­giert, bleiben wir trotzdem stark, er­in­nern uns und halten an un­serem Vor­haben fest, näm­lich ruhig und freund­lich zu bleiben, der Welt und den Men­schen mit einem Lä­cheln, einer netten Geste oder einem lieben Wort zu be­gegnen. Ich möchte gerne wissen, was dann pas­siert. Wird alles leichter und schöner? Wie rea­gieren eure Mit­men­schen? Hat sich etwas verändert?

Aufgewacht!

erste schneeglöckchen

Der kleine Vogel im Sturm

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Der kleine Vogel im Sturm -
nichts vermag ihn zu er­schre­cken,
weder Wind noch Regen.
Er weiß, dass hinter den Wolken
seine Sonne immer noch scheint.

The­resia von Lisieux