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Category: Foto

Der Storch von nebenan

Zur Tag­und­nacht­glei­che, ha­ben wir im Dorf von ne­benan end­lich wie­der un­se­ren Weiß­storch ›Ade­bar‹ ge­sich­tet. Er ist ei­ner der Klap­per­stör­che aus un­se­rer Um­ge­bung, den man schon sehr früh im Jahr be­grü­ßen kann. Der be­ringte, treue Nach­bar, fliegt zum Über­win­tern näm­lich nicht so weit, wie die an­de­ren sei­ner Art. Statt in Afrika, ver­bringt ›Ade­bar‹ seine Win­ter lie­ber […]

Zeit für Pilze

Alle Pilz­samm­ler wis­sen, dass ge­nau jetzt die Zeit ge­kom­men ist, um in den Wald zu ge­hen, denn die Pilze schie­ßen aus dem Wald­bo­denn und das Wet­ter ist per­fekt. Auch wir ha­ben uns auf die Su­che ge­macht. Es dau­erte nicht lange, da fan­den wir jede Menge schö­ner Ma­ro­nen und Stein­pilze. Mit Lei­den­schaft su­che ich in den […]

Kehre zu dir selbst zurück

Wenn dein All­tag über­quillt,hek­tisch, laut und vol­ler Worte,wenn dein Maß rand­voll ge­füllt,dann geh leise durch die Pforte, die der Traum dir of­fen­hält,kehre zu dir selbst zu­rück,vol­ler Wun­der ist die Weltvol­ler Far­ben, voll Mu­sik. Stelle deine Idealewie­der mit­ten in die Zeit,leg dein Herz mit in die Schaleund ein Quent­chen Tap­fer­keit. Aus dem Reich­tum dei­ner Stille,bringe uns […]

Das Feuer

Hörst du, wie die Flam­men flüs­tern,kni­cken, kna­cken, kra­chen, knis­tern,wie das Feuer raucht und saust,bro­delt brut­zelt, brennt und braust? Siehst du wie die Flam­men le­cken, zün­geln und die Zunge ble­cken,wie das Feuer tanzt und zuckt,tro­ckene Höl­zer schlingt und schluckt?  Riechst du, wie die Flam­men rau­chen,brenz­lig, brutz­lig, bran­dig schmau­chen,wie das Feuer rot und schwarz,duf­tet, schmeckt nach Pech und […]

Anemonen

Sie sprie­ßen licht aus Wal­des­nacht, Ohne rei­chen Duft, ohne Far­ben­pracht, Un­ter den gro­ßen, al­ten Bäu­men, Über das Moos wie flu­tend Träu­men: Wann der Wind vor­über streicht, Nei­gen sie ihre Köpf­chen leicht, Aber wo die Sonne licht Durch die Blät­ter­kro­nen bricht, Sau­gen sie all das gol­dige Schei­nen Sehn­suchts­voll in den Kelch, den klei­nen. So blü­hen sie […]

Teddys letzte Weisheit

Er ist von uns ge­gan­gen. Ich kann ihn nicht mehr se­hen. Ich kann ihn nicht mehr rie­chen. Ich kann ihn nicht mehr strei­cheln. Er ist ein­fach von uns ge­gan­gen. Was bleibt ist die Er­in­ne­rung an die täg­li­che Be­grü­ßung, an den täg­li­chen Spa­zier­gang und an die vie­len ge­mein­sa­men Er­leb­nisse. Die letz­ten drei Jahre hat mich Teddy […]

Das geheime Wort

»Wenn nicht mehr Wachs­tum und das Geldsind der Schlüs­sel un­se­rer klei­nen Welt, Wenn die, die lie­ben und sich ach­ten aus al­lem Schlech­ten Gu­tes ma­chen, Wenn Hilfe nicht nur lee­res Wortund Freund­schaft herrscht an je­dem Ort,Wenn Frie­den auf der Erde siegtund je­der sei­nen nächs­ten liebt.Das Schwere sich zum Leich­ten wan­deltund je­der Mensch be­son­nen han­delt,Dann flie­gen von […]

Ein goldener Oktobertag in Danzig

Herz­lich be­dankte sich die alte Frau bei mir, die ein­ge­mum­melt in der Kälte saß. Ihr hel­les, fal­ti­ges Ge­sicht war von dem ei­si­gen Wind ro­sig ge­färbt. Ich schenkte ihr ei­nige Zlo­tys, denn ihr An­blick machte mich trau­rig. Zwi­schen den Rei­chen die­ser Welt, die ohne Ach­tung und Blick an ihr vor­bei­lau­fen, ver­kaufte sie ihre selbst­ge­bun­de­nen Blüm­chen. Sie […]

Aus dem Winterschlaf erwacht

In den letz­ten Wo­chen habe ich un­se­ren wun­der­schö­nen Gar­ten ganz sanft aus sei­nem Win­ter­schlaf ge­weckt. Er be­rei­tet mir so viel Freude, dass ich dort jede freie Mi­nute ver­bringe. Im Win­ter habe ich die Zeit für die Pla­nung ge­nutzt und nun ver­su­che ich das Prin­zip der Misch­kul­tur aus­zu­pro­bie­ren. Ich bin sehr neu­gie­rig dar­auf, wie die Pflan­zen […]

Mein zweites Gartenjahr beginnt

End­lich wird es wie­der wär­mer und ich kann un­be­schwert im Gar­ten sein. Es ist ein­fach herr­lich. In die­sem Jahr ist es mir tat­säch­lich ge­lun­gen die Sa­men recht­zei­tig vor­zu­züch­ten. Die ers­ten Keim­linge stre­cken schon ihre Köpf­chen her­aus und sind be­reit zum Raus­pflan­zen. Doch da­für müs­sen wir uns alle noch et­was ge­dul­den, aber ich bin schon sehr […]