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Category: Botschaft

Der Storch von nebenan

Zur Tag­und­nacht­glei­che, ha­ben wir im Dorf von ne­benan end­lich wie­der un­se­ren Weiß­storch ›Ade­bar‹ ge­sich­tet. Er ist ei­ner der Klap­per­stör­che aus un­se­rer Um­ge­bung, den man schon sehr früh im Jahr be­grü­ßen kann. Der be­ringte, treue Nach­bar, fliegt zum Über­win­tern näm­lich nicht so weit, wie die an­de­ren sei­ner Art. Statt in Afrika, ver­bringt ›Ade­bar‹ seine Win­ter lie­ber […]

Sprich zu uns über das Alleinsein

»Wenn du nicht al­lein sein kannst, wird die Liebe nicht lange an dei­ner Seite ver­wei­len. Denn auch die Liebe braucht Ru­he­zei­ten, da­mit sie durch den Him­mel rei­sen und sich auf an­dere Weise of­fen­ba­ren kann.Keine Pflanze und kein Tier über­lebt, wenn sie nie al­lein ge­las­sen wer­den. Auch das Feld muss hin und wie­der al­lein ge­las­sen wer­den, […]

Kehre zu dir selbst zurück

Wenn dein All­tag über­quillt,hek­tisch, laut und vol­ler Worte,wenn dein Maß rand­voll ge­füllt,dann geh leise durch die Pforte, die der Traum dir of­fen­hält,kehre zu dir selbst zu­rück,vol­ler Wun­der ist die Weltvol­ler Far­ben, voll Mu­sik. Stelle deine Idealewie­der mit­ten in die Zeit,leg dein Herz mit in die Schaleund ein Quent­chen Tap­fer­keit. Aus dem Reich­tum dei­ner Stille,bringe uns […]

Danke für die wunderschönen Geburtstagswünsche

Zu Dei­nem Ge­burts­tag wün­sche ich Dir viel Glück, schöne Über­ra­schun­gen, in­ter­es­sante Be­geg­nun­gen, son­nige Zei­ten, neue Ziele, fri­schen Wind, beste Chan­cen, un­ge­ahnte Mög­lich­kei­ten, ein glück­li­ches Händ­chen, gute Laune, geis­tige Hö­hen­flüge, ma­gi­sche Kräfte, kost­bare Au­gen­bli­cke, große Er­folge, gren­zen­lose Be­geis­te­rung, kleine Fluch­ten, leise Töne, in­nere Ruhe, güns­tige Ge­le­gen­hei­ten, woh­lige Wärme, wert­volle Ein­sich­ten, of­fene Tü­ren, freie Ge­dan­ken und ganz […]

Rezept für den Herbst

Je­den Son­nen­strahl ge­nie­ßen.Viel Be­we­gung an der fri­schen Luft!An die Wärme im Haus ge­wöh­nen.Viel war­men Tee trin­ken!Ei­nige bunte Steine im Gar­ten set­zen!?Das dunkle Grün der Grä­ser fin­den.Die letz­ten Kra­ni­che be­su­chen.Ei­nen Brat­ap­fel es­sen.Die Dun­kel­heit an­neh­men.Ganz viel la­chen und tan­zen!Den Tag zur Nacht ma­chen. 

Das Feuer

Hörst du, wie die Flam­men flüs­tern,kni­cken, kna­cken, kra­chen, knis­tern,wie das Feuer raucht und saust,bro­delt brut­zelt, brennt und braust? Siehst du wie die Flam­men le­cken, zün­geln und die Zunge ble­cken,wie das Feuer tanzt und zuckt,tro­ckene Höl­zer schlingt und schluckt?  Riechst du, wie die Flam­men rau­chen,brenz­lig, brutz­lig, bran­dig schmau­chen,wie das Feuer rot und schwarz,duf­tet, schmeckt nach Pech und […]

Anemonen

Sie sprie­ßen licht aus Wal­des­nacht, Ohne rei­chen Duft, ohne Far­ben­pracht, Un­ter den gro­ßen, al­ten Bäu­men, Über das Moos wie flu­tend Träu­men: Wann der Wind vor­über streicht, Nei­gen sie ihre Köpf­chen leicht, Aber wo die Sonne licht Durch die Blät­ter­kro­nen bricht, Sau­gen sie all das gol­dige Schei­nen Sehn­suchts­voll in den Kelch, den klei­nen. So blü­hen sie […]

Teddys letzte Weisheit

Er ist von uns ge­gan­gen. Ich kann ihn nicht mehr se­hen. Ich kann ihn nicht mehr rie­chen. Ich kann ihn nicht mehr strei­cheln. Er ist ein­fach von uns ge­gan­gen. Was bleibt ist die Er­in­ne­rung an die täg­li­che Be­grü­ßung, an den täg­li­chen Spa­zier­gang und an die vie­len ge­mein­sa­men Er­leb­nisse. Die letz­ten drei Jahre hat mich Teddy […]

Das geheime Wort

»Wenn nicht mehr Wachs­tum und das Geldsind der Schlüs­sel un­se­rer klei­nen Welt, Wenn die, die lie­ben und sich ach­ten aus al­lem Schlech­ten Gu­tes ma­chen, Wenn Hilfe nicht nur lee­res Wortund Freund­schaft herrscht an je­dem Ort,Wenn Frie­den auf der Erde siegtund je­der sei­nen nächs­ten liebt.Das Schwere sich zum Leich­ten wan­deltund je­der Mensch be­son­nen han­delt,Dann flie­gen von […]

Ein goldener Oktobertag in Danzig

Herz­lich be­dankte sich die alte Frau bei mir, die ein­ge­mum­melt in der Kälte saß. Ihr hel­les, fal­ti­ges Ge­sicht war von dem ei­si­gen Wind ro­sig ge­färbt. Ich schenkte ihr ei­nige Zlo­tys, denn ihr An­blick machte mich trau­rig. Zwi­schen den Rei­chen die­ser Welt, die ohne Ach­tung und Blick an ihr vor­bei­lau­fen, ver­kaufte sie ihre selbst­ge­bun­de­nen Blüm­chen. Sie […]