Anemonen

Sie sprie­ßen licht aus Wal­des­nacht, Ohne rei­chen Duft, ohne Far­ben­pracht, Un­ter den gro­ßen, al­ten Bäu­men, Über das Moos wie flu­tend Träu­men: Wann der Wind vor­über streicht, Nei­gen sie ihre Köpf­chen leicht, Aber wo die Sonne licht Durch die Blät­ter­kro­nen bricht, Sau­gen sie all das gol­dige Schei­nen Sehn­suchts­voll in den Kelch, den klei­nen. So blü­hen sie […]