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Month: Oktober, 2014

Mondlicht

»Wie liegt im Mon­den­lichte Be­gra­ben nun die Welt; Wie se­lig ist der Friede, Der sie um­fan­gen hält! Die Winde müs­sen schwei­gen, So sanft ist die­ser Schein; Sie säu­seln nur und we­ben Und schla­fen end­lich ein. Und was in Ta­ges­glu­ten Zur Blüte nicht er­wacht, Es öff­net seine Kel­che Und duf­tet in die Nacht. Wie bin ich […]

Mein ganz persönlicher Zaubertrank

Vor ei­ni­ger Zeit ent­flo­hen aus un­se­rer Kü­che süße Dämpfe und ver­teil­ten sich im gan­zen Haus. Es war Ern­te­zeit und darum wurde auch bei uns ein­ge­kocht, ent­saf­tet und halt­bar ge­macht. Auf dem Kü­chen­tisch la­gen To­ma­ten, Zuc­chi­nis, Gur­ken, Äp­fel, Bir­nen, Pflau­men, Him­bee­ren, viele Kräu­ter, Pilze und Nüsse. Leere Glä­ser und Fla­schen füll­ten sich mit Vor­rä­ten für den […]

Heute Morgen über dem Feld

»Wie ge­fan­gen liegt die Sonne Hier in mei­nem klei­nen Gar­ten, Wo zu im­mer neuer Wonne Tau­send Wun­der auf mich war­ten. Fühle von der Welt da drau­ßen Nichts mehr hin­ter sei­ner Türe, Laß die Stürme all’ ver­brau­sen; Kei­ner, der ans Herz mir rühre. Nur den Mond noch und die Sterne Laß ich in den Gar­ten se­hen, […]

Kraniche in unserem Garten

Seit ei­ni­gen Ta­gen sam­meln sich die Kra­ni­che wie­der um in ihre süd­li­chen Win­ter­quar­tiere zu flie­gen. Schon seit Ta­gen hö­ren wir von über­all her ihre trom­pe­ten­ar­tige Rufe. Heute Mor­gen konn­ten wir et­was ganz Be­son­de­res er­le­ben. Di­rekt vor un­se­rem Haus sa­hen wir, wie Hun­derte von ih­nen auf den Fel­dern stan­den. Wir konn­ten aus un­se­rem Gar­ten Kra­ni­che be­ob­ach­ten. […]