Köstlichkeiten aus dem Garten

geschrieben von Ilonka

In un­serem Garten wächst es prächtig. Vieles, was ich im Früh­jahr aus­ge­säht habe ist jetzt reif. End­lich Erntezeit!

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Schon lange hatte ich den Wunsch, Salz­gurken und Rote-Bete-Suppe zu ma­chen, so, wie es meine Uroma tat. Sie hat alles selbst an­ge­baut und ver­ar­beitet. Den Ge­schmack dieser Köst­lich­keiten aus ihrem Garten habe ich nie ver­gessen. Des­halb wollte ich es nun selbst aus­pro­bieren und das Ge­müse aus meinem Garten zu tollen Sa­chen ver­ar­beiten. Ich er­in­nerte mich an meine Kind­heit, stu­dierte Re­zepte und fragte viele Leute, die mir wert­volle Tipps gaben. Und so ent­standen meine ersten ei­genen Rezepte: 

Ilonkas Salz­gurken

  • ca. 1 kg Einlegegurken
  • ei­nige Johannissbeerblätter
  • ei­nige Kirschblätter
  • 4–6 Knob­lauch­zehen
  • Lor­beer­blatt, Gewürzkörner
  • 1 Ret­tich
  • Dill
  • 1 l Wasser
  • 1 EL Salz (jodfrei)
  • evt. 1 EL Zu­cker (be­wirkt län­gere Haltbarkeit)

Den Boden der aus­ge­kochten Gläser mit Kirsch­blatt, Jo­ha­niss­beer­blatt und Dill aus­legen. Gurken gründ­lich ab­bürsten und in den Glä­sern eng mit den Ge­würzen schichten (je nach Größer auch in Stücke schneiden). Zwi­schen den Gurken Ret­tich­streifen und 2–3 ganze Knob­lauch­zehen ste­cken. Wasser mit Salz und Zu­cker auf­ko­chen und noch heiß über die Gurken gießen, sie müssen von der Flüs­sig­keit gut be­deckt sein. Gläser mit sau­beren, aus­ge­kochten De­ckeln schließen und in einem nicht zu kalten Raum stehen lassen. Nach ca. 5–7 Tagen sind die Salz­gurken be­reit zum Ver­zehr und sind bis zu einem Jahr haltbar.

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Ilonkas Rote-Bete-Suppe

  • Sup­pen­ge­müse (Selerie, Pe­ter­sil­len­wurzel, Möhren)
  • 1/2 kg Sup­pen­fleisch vom Rind
  • 1 1/2 kg Rote Bete
  • Saft einer Zi­trone bzw. Weinessig
  • Salz, Pfeffer
  • Kräuter de Provoncé
  • Pe­ter­sillie, Dill

Rote Bete schälen, klein schneiden, mit Wasser über­gießen und in einem Topf über Nacht stehen lassen. Sup­pen­ge­müse schälen, wa­schen und mit dem Sup­pen­fleisch in ca. 2 l Wasser zu einer Brühe (ca. 1,5 h) ko­chen. An­schlie­ßend das Fleisch raus­nehmen und klein schneiden. Die Rote Bete zur Brühe (mit oder ohne Ge­müse) geben und das ganze noch ca. 20–30 Mi­nuten ko­chen. Damit die Suppe ihre rote Farbe nicht ver­liert, muss man un­be­dingt noch etwas Essig bzw. Zi­tro­nen­saft hinz­fügen. Mit Salz, Pfeffer und Kräu­tern ab­schme­cken und mit kleinen Tor­tel­linis und einem Schuß Sahne ser­vieren. Fertig ist die Delikatesse.

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Mein Traum hat sich er­füllt. End­lich konnte ich die Er­in­ne­rungen aus meiner Kind­heit wieder schmecken.