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Danke für die wunderschönen Geburtstagswünsche

Geburtstagskarte 2016

Zu Deinem Ge­burtstag wün­sche ich Dir viel Glück, schöne Über­ra­schungen, in­ter­es­sante Be­geg­nungen, son­nige Zeiten, neue Ziele, fri­schen Wind, beste Chancen, un­ge­ahnte Mög­lich­keiten, ein glück­li­ches Händ­chen, gute Laune, geis­tige Hö­hen­flüge, ma­gi­sche Kräfte, kost­bare Au­gen­blicke, große Er­folge, gren­zen­lose Be­geis­te­rung, kleine Fluchten, leise Töne, in­nere Ruhe, güns­tige Ge­le­gen­heiten, woh­lige Wärme, wert­volle Ein­sichten, of­fene Türen, freie Ge­danken und ganz viel Liebe!  

Rezept für den Herbst

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Jeden Son­nen­strahl ge­nießen.
Viel Be­we­gung an der fri­schen Luft!
An die Wärme im Haus ge­wöhnen.
Viel warmen Tee trinken!
Ei­nige bunte Steine im Garten setzen!?
Das dunkle Grün der Gräser finden.
Die letzten Kra­niche be­su­chen.
Einen Brat­apfel essen.
Die Dun­kel­heit an­nehmen.
Ganz viel la­chen und tanzen!
Den Tag zur Nacht machen. 

Das Feuer

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Hörst du, wie die Flammen flüs­tern,
kni­cken, kna­cken, kra­chen, knis­tern,
wie das Feuer raucht und saust,
bro­delt brut­zelt, brennt und braust?

Siehst du wie die Flammen le­cken, 
zün­geln und die Zunge ble­cken,
wie das Feuer tanzt und zuckt,
tro­ckene Hölzer schlingt und schluckt? 

Riechst du, wie die Flammen rau­chen,
brenzlig, brutzlig, brandig schmau­chen,
wie das Feuer rot und schwarz,
duftet, schmeckt nach Pech und Harz?

 Fühlst du, wie die  Flammen schwärmen,
Glut aus­hau­chen, wohlig wärmen,
wie das Feuer,  flackrig-wild,
dich in warme Wellen hüllt?

Hörst du, wie es leiser knackt?
Siehst du, wie es matter flackt?
Riechst du, wie sich der Rauch ver­zieht?
Fühlst du, wie die Wärme flieht?

 Kleiner wird der Feu­er­braus: 
Ein letztes Knis­tern,
ein feines Flüs­tern,
ein schwa­ches Zün­geln,
ein dünnes Rin­geln,
–aus.

James Krüss

 

 

Himmlisches Vergnügen

Der Wind lud uns ein. Wir nahmen un­sere Dra­chen und stiegen hoch hinauf in die Luft, der Sonne entgegen.

 Drachen

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Ein kilometerbreiter Strand

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Ich konnte es kaum glauben, als wir auf der Insel Rømø an­ge­kommen sind. Weit und breit waren nur Strand, Meer und Dünen zu sehen. Glück­li­cher konnte ich nicht sein. Ich, das Ost­see­kind, die vom Meer ge­küsst wurde, stand nun wieder hier und at­mete die fri­sche Brise in mich ein. Das Wetter war herr­lich. Die Sonne wärmte un­sere Ge­sichter und der Himmel strahlte wieder in seinem schönsten Blau. Wun­der­voll, dass wir an diesem Ort mit un­serem Auto stehen bleiben durften. Wir ver­brachten den ersten Tag auf dem Strand von Rømø. 

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Auf dem Weg Richtung Nordstrand

Das Meer hat uns ge­rufen und wir machten uns wieder los. Unser Weg führte uns an die dä­ni­schen Strände. Wir be­rei­teten un­seren Bulli vor und nahmen alles mit was zum Campen not­wendig war. Ein neues Aben­teuer war­tete auf uns.

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Auf dem Weg nach DK

Das Glück wächst vor der Tür

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Anemonen

lilane Anemonen

Sie sprießen licht aus Wal­des­nacht,
Ohne rei­chen Duft, ohne Far­ben­pracht,
Unter den großen, alten Bäumen,
Über das Moos wie flu­tend Träumen:
Wann der Wind vor­über streicht,
Neigen sie ihre Köpf­chen leicht,
Aber wo die Sonne licht
Durch die Blät­ter­kronen bricht,
Saugen sie all das gol­dige Scheinen
Sehn­suchts­voll in den Kelch, den kleinen.
So blühen sie scheu, ohne Glanz und Pracht:
Die lichten Kinder der Waldesnacht.

The­rese Dahn

Teddys letzte Weisheit

Teddy

Er ist von uns ge­gangen. Ich kann ihn nicht mehr sehen. Ich kann ihn nicht mehr rie­chen. Ich kann ihn nicht mehr strei­cheln. Er ist ein­fach von uns ge­gangen. Was bleibt ist die Er­in­ne­rung an die täg­liche Be­grü­ßung, an den täg­li­chen Spa­zier­gang und an die vielen ge­mein­samen Er­leb­nisse. Die letzten drei Jahre hat mich Teddy durch mein Leben be­gleitet. Er war auch mein Hund. Er be­schützte mich, gab mir ein Stück Si­cher­heit. In seinem Blick steckte viel Weis­heit und seine lie­be­volle, ru­hige und ent­spannte Art lehrte mich, Vieles leichter zu nehmen. Ich konnte Teddy immer um­armen, wenn ich es brauchte. Das fehlt mir.

Doch Teddy ließ uns nicht al­lein. Mit seinen 13 Jahren sorgte er noch für Nach­wuchs. Be­wusst oder un­be­wusst sprang er an einem Abend im Früh­jahr über den Zaun und traf sich, zu­nächst ganz heim­lich, mit Lilly, einer Hündin aus dem Dorf. An­fang Mai be­kamen wir dann die über­ra­schende Nach­richt, dass Lilly 10 Welpen zur Welt ge­bracht hatte. Wir schauten uns die Be­sche­rung an und einer der kleinen Ra­cker fiel uns so­fort auf. Er schaute uns mit seinem neu­gie­rigen Blick an und ir­gendwie war uns allen klar, der ge­hört zu uns. Mitt­ler­weile hört er auf den Namen Taro und ent­deckt seine Um­ge­bung, be­son­ders den Garten und den nahe ge­le­genen Wald. Mit seiner ju­gend­li­chen und über­mu­tigen Art macht er uns alle ver­rückt. Als Taro sein Bein­chen heben und auf dem Hof wie ein Großer bellen konnte, wurde Teddy ganz plötz­lich krank. Viel­leicht hatte er ja genau darauf ge­wartet? Uns blieb keine Zeit lange nach­zu­denken. Teddys Zu­stand war zu schlecht. Es fiel uns sehr schwer, aber wir mussten so­fort eine Ent­schei­dung treffen. In un­seren Armen schnaufte er ein letztes Mal, dann ging er. Wir ließen los und schickten ihn auf seine letzte Reise. Teddy hatte bei uns ein schönes Leben und wir werden die Er­in­ne­rungen an ihn für immer im Herzen tragen. Seinem Soh­ne­mann ver­erbte er die un­end­liche Ge­las­sen­heit und so ist Teddy immer noch bei uns. 

Der Tod ist schwer, manchmal nicht zu be­greifen, doch er ge­hört dazu. Wir trauern, halten die Wärme und Liebe in uns. Das Leben geht weiter. Danke für dieses Wunder.

Das geheime Wort

Foto: Christian Karlinski

Foto: Chris­tian Karlinski

»Wenn nicht mehr Wachstum und das Geld
sind der Schlüssel un­serer kleinen Welt,
Wenn die, die lieben und sich achten
aus allem Schlechten Gutes ma­chen,
Wenn Hilfe nicht nur leeres Wort
und Freund­schaft herrscht an jedem Ort,
Wenn Frieden auf der Erde siegt
und jeder seinen nächsten liebt.
Das Schwere sich zum Leichten wan­delt
und jeder Mensch be­sonnen han­delt,
Dann fliegen von meinem ge­heimen Wort
alle Ängste und Zweifel fort.«

Stella Zoe Fiege